Im Zuge der Transformation sind Bündnisse zwischen Umwelt-, Sozialverbänden und Gewerkschaften entstanden – die jedoch aufgrund von Polykrisen und gesellschaftlichem Backlash ins Wanken geraten. Für deren Wiederbelebung ist entscheidend, Klimaschutz stärker mit sozialer Sicherheit und öffentlicher Daseinsvorsorge zu verbinden.
Zwischen steigenden Erwartungen, systemischen Krisen und wachsender staatlicher Gestaltungsmacht entsteht ein neues Verständnis öffentlicher Wertschöpfung. Der Public Sector Capabilities Index liefert ein Instrument, um die dafür notwendigen organisatorischen Fähigkeiten zu erfassen und zu stärken.
Alternative Wirtschaftsweisen wollen die Wirtschaft stärker an Gemeinwohl, Bedürfnissen und demokratischer Teilhabe ausrichten. Märkte erzeugen jedoch systemische Wettbewerbszwänge, die solche normativen Ansprüche nur begrenzt zulassen.
Deutschlands hastiger LNG-Schwenk droht in eine neue Abhängigkeit zu führen – diesmal von den USA. Dies zeigt: In einer geoökonomischen Welt ist Dekarbonisierung kein Ballast, sondern unabdingbar für strategische Autonomie.
Die Austeritätspolitik ist zurück – und am Beispiel Österreichs zeigt sich, welche Folgen dies hat. Ökonomisch sinnvoller wäre eine Politik, die Beschäftigung und Wachstum fördert und stärker über vermögensbezogene Einnahmen konsolidiert.
Deutschlands Kommunen geraten in eine strukturelle Finanzkrise, die weit über kurzfristige Defizite hinausgeht und zentrale Zukunftsaufgaben bedroht. Nötig ist eine gesamtstaatliche Krisenstrategie aus finanziellen Reformen, Bürokratieabbau und klarer politischer Verantwortung.
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