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Impulse für ein neues Wirtschaftsverständnis

Unsere Gesellschaft befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Im Zentrum: die Wirtschaft und die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit. Die nächsten Jahre werden entscheiden, ob dieser Wandel by disaster passiert oder uns by design gelingt.

Die Debattenreihe #econ4future widmet sich den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen und diskutiert mögliche Lösungsansätze. Die Beiträge analysieren Engführungen in den Wirtschaftswissenschaften und Leerstellen der aktuellen Wirtschaftspolitik. Zugleich werden Orientierungspunkte für ein zukunftsfähiges Wirtschaften aufgezeigt und Impulse für eine plurale Ökonomik diskutiert, in der sich angemessen mit sozial-ökologischen Notwendigkeiten auseinandergesetzt wird.

Die Kooperation mit dem Online-Magazin für Wirtschaftspolitik Makronom startete mit der ersten Ausgabe im September 2019. Seitdem erscheint jährlich eine neue Reihe mit wechselnden Themenschwerpunkten. Mit der Zweitveröffentlichung auf Exploring Economics wird ein dauerhaft kostenfreier Lesezugriff ermöglicht. Seit 2024 kooperieren wir außerdem mit unseren Kolleg:innen von Economists for Future International, die ausgewählte Beiträge der Reihe in englischer Übersetzung auf ihrem E4F-Blog veröffentlichen.

Redaktioneller Hinweis: Die Beiträge dieser Reihe spiegeln die Perspektiven der jeweiligen Autor:innen wider und entsprechen nicht notwendigerweise den Positionen von Economists for Future. Die Reihe versteht sich als plural-ökonomischer Debattenraum über zukunftsfähiges Wirtschaften.

Alle Debattenbeiträge

von Franziska Dorn & Simone Maxand

Wer soziale und ökologische Ziele zusammenbringen will, braucht Daten und Methoden, die deren Wechselwirkungen sichtbar machen und sich ändernde Situationen differenziert abbilden.

von Dennis Eversberg & Matthias Schmelzer

Der Widerstand gegen die grüne Transformation wird oft darauf zurückgeführt, dass die Folgen für sozial Schwächere nicht ausreichend berücksichtigt würden. Entscheidend für die momentane politische Trendwende ist aber die Besitzstandswahrung der Wohlstandsmitte.

von Astrid Schaffert

Klimaschutzpolitik muss so gestaltet werden, dass sie nicht privilegiert, sondern ermöglicht – und besonders jene stärkt, die heute am meisten unter Armut, Energiekosten und fehlenden Alternativen leiden.

von Rabea Berfelde

Ob die sozial-ökologische Transformation gelingt, entscheidet sich auch an der Frage von Eigentum und Demokratie auf dem Wohnungsmarkt – der kein Markt wie jeder andere ist.

von Silvia Weko

Die Energiewende ist als gesellschaftliches und ökologisches Projekt gedacht. Doch Tech-Giganten wie Google, Amazon und Microsoft sind auf dem Weg, durch die Kontrolle von Energiedaten und KI die ökonomischen Gewinne einzufahren.

von Tanja von Egan-Krieger

Alternative Wirtschaftsweisen wollen die Wirtschaft stärker an Gemeinwohl, Bedürfnissen und demokratischer Teilhabe ausrichten. Märkte erzeugen jedoch systemische Wettbewerbszwänge, die solche normativen Ansprüche nur begrenzt zulassen.

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